Immobilien besser als Sparbuch

Die extrem tiefen Zinsen der vergangenen Jahre lassen die Sparguthaben der Österreicher schrumpfen. Wer Schulden hat, kann sich dagegen über die Niedrigzinsen freuen. Die Kreditnehmer ersparen sich nämlich die Zinsen.

Rechnet man die Zinsvorteile aller Kredite mit den Zinsnachteilen beim Sparen gegen, so würde sich daraus ein durchschnittliches Minus pro Einwohner von 2366 Euro ergeben, hat jemand errechnet.

Dass der Zinsverlust in Österreich so hoch ist, liegt nicht nur an den im Vergleich zu anderen EU-Ländern geringeren Schulden der Österreicher, sondern auch am hohen Anteil von Sparbuch-Sparern.

Das Sparbuch gilt mittlerweile als hochriskant. (siehe Griechenland). Wer das Geld nicht am Sparbuch liegen läßt sondern in Immobilien investiert, ist auf der Gewinnerseite. Die Preise von Wohnimmobilien sind seit 2009 nämlich um mehr als ein Drittel gestiegen.

2016-04-18T22:20:47+00:00 19. Juli 2015|Kapitalanlage, Kommentare|